Unglückliche und vermeidbare Niederlage im Saisonausklang
Mit nur sieben einsatzbereiten Akteuren ging die letzte Reise der SEG1 in dieser Saison nach Haspe. Recht schnell sollte klar sein, wie Haspe spielt: Ball auf Center Brenken und damit gefährlich ans Brett. So sollte am Ende auch der Sportfreund Brenken 33 von 63 Hasper Punkten erzielen, obwohl er recht ordentlich verteidigt wurde. Leider geriet Alex Bieker bereits nach drei gespielten Minuten in Foul-Trouble. Lag man zur Halbzeit bereits mit 11 Punkten hinten, konnte das dritte Viertel überaus deutlich für die SEG entschieden werden. Hier ließ man Ball und Gegner laufen. Das erhöhte Tempo sorgte für eine Ein-Punkt-Führung in der Viertelpause. Dieses Tempo konnte jedoch nicht gehalten werde, so dass unterm Strich eine unglückliche Niederlage zu Buche steht.
Viertelergebnisse:
16:12
17:10
11:23
19:14
Freiwürfe: 16 von 23 = 69,5%
Am letzten Spieltag der Saison trat man mit 10 Spielerinnen die weite Reise nach Siegen an, mit dem Ziel, auch das letzte Saisonspiel erfolgreich für sich gestalten zu können. Trotz der komfortablen Tabellensituation konnten die Gevelsbergerinnen nicht befreit aufspielen und fanden im ersten Viertel nie zu ihrem Spiel. Der Angriff war von Fehlwürfen und leichten Ballverlusten geprägt, die Mann-Mann-Verteidigung wurde von den Gastgeberinnen immer wieder ausgespielt. Somit musste man das erste Viertel mit 12:7 verloren geben.
Die Umstellung auf eine Zonenverteidigung brachte zunächst nicht den gewünschten Erfolg, weil die Gastgeberinnen stark reboundeten und sich viele zweite Wurfchancen erarbeiteten. Aber wenigstens fand man im Angriffsspiel zu gewohnter Stärke zurück. Zwar war noch nichts von dem typischen Fast-Break-Spiel der Gevelsbergerinnen zu erkennen, aber immer wieder fanden die Bälle dank gut herausgespielter Wurfchancen ihren Weg in den Korb. So konnte man den Rückstand bis zur Halbzeit egalisieren.
In der zweiten Halbzeit konnte man die Gastgeberinnen endlich in der Verteidigung in den Griff bekommen und Anna Fligg und Gurbet Demir kreierten dank schneller Hände und aggressiver Verteidigungsarbeit immer wieder gute Fast-Break-Möglichkeiten. Jetzt wurde verstärkt durch gewechselt und die Gevelsbergerinnen ließen keinen Zweifel mehr aufkommen, dass sie mit einer guten Mannschaftsleistung auch das letzte Spiel für sich entscheiden würden.
Nach der Aufstiegswoche galt es für die Damen der SEG in heimischer Halle einen entsprechenden Saisonabschluss zu finden. Mit 12 einsatzbereiten Spielerinnen startete man zunächst konzentriert in der eigenen Verteidigung. Mit nur 2 kassierten Gegenpunkten sah es zunächst nach einer deutlichen Angelegenheit aus. In der Offensive leisteten sich die Damen heute jedoch den ein oder anderen Lapsus, so dass eine deutlichere Führung ausblieb. Bestärkt durch eine große Rotation in den eigenen Reihen konnte der Vorsprung zwar nicht ausgebaut werden, jedoch recht souverän gehalten werden. Einziges Manko war weiterhin die schlechte Wurfauswahl und etwas zu wenig Bewegung in den Offensivreihen der Gastgeber.
Halbzeit 2 startete dann wie in der Kabine beschlossen rasanter und mit dem nötigen Einsatz. Frühzeitige Ballgewinne und eine bessere Wurfauswahl und
Bereitschaft die gegnerische Zone zu attackieren verschafften den SEGlerinnen einen großen Punktevorsprung und das beste Viertel der Partie. Im letzten Spielabschnitt wurde dann erneut rotiert. Alle Spielerinnen bekamen die Gelegenheit auf einige Einsatzminuten. Erneut konnten die Sportfreundinnen zwar das Viertel punktemäßig nicht gewinnen, jedoch spielte man erneut gut mit und fuhr den Sieg am Ende souverän ein.
Schwelmer Baskets 3 – SE Gevelsberg 2 39-62 (31-52; 23-31; 12-13)
Start – Ziel Sieg der Sportfreunde beim Derby gegen die Kreisstadt.
Nach der knappen Niederlage im letzten Heimspiel der Saison gegen BG Hagen 4 ging es zum vorletzten Spiel des Jahres nach Schwelm. Gegen die dritte Mannschaft der Baskets hatte man bereits das Hinspiel gewonnen und wollte nun auch auswärts als Sieger vom Platz gehen.
Um den dünnen Kader – es fehlten Paul Wolff, Christian Panke und Florian Funke – aufzufüllen halfen aus der dritten Mannschaft Elmar Gleim und Nico Pulkenat aus. Außerdem gab Markus Erlenhöfer sein Debut für die zweite Mannschaft.
SE Gevelsberg 2 – BG Hagen 4 66-70 (51-51; 29-34; 19-14)
Gute Leistung reicht nicht zum Sieg – erneut knappe Niederlage gegen den Tabellenzweiten
Schon im Hinspiel hatten die Sportfreunde, mit dünner Bank und unter Mithilfe von Spielern aus der dritten Mannschaft, nur knapp gegen die Hagener verloren. Mit besser besetztem Kader sollte es im Heimspiel dann besser laufen – letztlich stand aber doch wieder eine knappe Niederlage auf der Ergebnistafel.
Nach der vierwöchigen Osterpause und nur begrenzter Trainingsbeteiligung fanden die Sportfreunde gegen die Gäste aus Hagen erstaunlich schnell ihren Spielrhythmus. Zwar hatten die Blau – Gelben dank zweier Dreier vorerst noch die Führung auf ihrer Seite, doch ein Dreier des sehr gut aufgelegten Paul Wolff brachte die Sportfreunde mit 9-8 erstmals in Führung. Es entwickelte sich ein gutes Spiel auf Augenhöhe – beide Teams versuchten keine hektischen Aktionen sondern suchten gezielt gute Abschlüsse, was die Hausherren mit zunehmender Spieldauer immer besser zu verhindern wussten. So wuchs dank der guten Verteidigung, guter Reboundarbeit und kontrollierter Offensive der Vorsprung auf 17-12 und schließlich 19-14 zur Viertelpause an.
Ersatzgeschwächt ging es gegen den BSC Hagen leider auch unkonzentriert zu. Im ersten Viertel wollte man direkt zeigen wer Herr im Hause ist. Dies gelang teilweise auch durch gute Aktionen vom Highpost. Das zweite Viertel war eine einzige Schwächeperiode. Lediglich drei Feldkörbe gelangen den Hausherren.
Nach der Halbzeit griff die agressivere Manndeckung der Gevelsberger. Immer wieder konnte der Ball erobert werden, jedoch nicht immer mit erfolgreichem Abschluss. So sollte es im Schlussdurchgang nocheinmal spannend werden (60:60 nach 37 Minuten) ehe die Heimverteidigung in den letzten drei Minuten keine Punkte mehr zuließ.
Viertelergebnisse:
19:11
8:20
25:12
16:17
Es spielten:
Pohl 18
Pfleging 10
Hethey
Venn 12
Kirchner 19
Drucks 4
Bieker 5
Scholten
Freiwürfe: 5/10 = 50 %
Frauen-Basketball
25.04.2012 | 16:57 Uhr2012-04-25T16:57:00+0200

Die Basketballerinnen der SE Gevelsberg schreiben Geschichte: Erstmals gelingt einer Gevelsberger Frauen-Mannschaft der Einzug in die Landesliga.
SEG goes Landesliga!
Es ist geschafft, die SEG Damen spielen in der kommenden Saison 20012/2013 in der Landesliga. Nachdem man letzte Saison das Ziel knapp verpasst hatte, erspielte man sich bereits drei Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft. Der Titel ist die Krönung einer starken Saison der SEG Damen. Im Durchschnitt konnte jedes Spiel mit 21,6 Punkten Vorsprung gewonnen werden. Mit bis dato 1204 erzielten Punkten bei nur 772 kassierten Zählern in 20 Spielen spielte man hervorragenden Offensivbasketball und gehört auch in der Verteidigung zur Ligaspitze.
Vor einer tollen Kulisse, um die 50 Zuschauer fanden den Weg in die Halle West, starteten die SEG Damen nervös in die Partie. Im Angriff wurde teils sehr überhastet agiert. Wenig lief über das Teamplay, viele Einzelaktionen und Ballverluste prägten das Spiel, ehe mit der Einwechslung von Anna Fligg mehr Struktur in das Gevelsberger Angriffsspiel Einzug fand. So blieben die Gäste aus Witten bis zum Viertelende beim Stand von 15:11 in Schlagdistanz.