1.Herren - TG Voerde 1: 82:59 (16:20 / 19:16 / 21:15 / 26:8)

Das Derby zum Derby

Parallel zum "Mutter aller Derbys" der Fußball Bundesliga sollte das Rückspiel gegen die erste Garde der benachbarten Ennepetaler stattfinden. An dem ungewohnten Samstagnachmittag Spieltermin startete die Partie mit hohem Engagement, Spielwitz, schnellem Umschaltspiel und einer höchst effektiven und funktionierenden Verteidigung. Schnell konnte die pomadige Verteidigung des Gegners mehrfach überlaufen werden und einfache Punkte erzielt werden. Die ersten 5 Minuten konnten so eindrucksvoll dominiert werden - leider vom Gast aus Voerde. Gevelsberg schlief zu diesem Zeitpunkt noch tief uns fest und lief fortan einem Rückstand hinterher. Im Laufe der restlichen Spielminuten des ersten Abschnittes kamen die Hausherren langsam besser in die Partie und kämpften sich Punkt um Punkt heran.

Auch im zweiten Abschnitt suchten die Hausherren zunächst weiter nach Ihrer Form und der ansonsten eingespielten Offensive. Auch heute sollte es wieder so sein, dass über die Verteidigung ins Spiel gefunden werden musste. Der Ehrgeiz war nun endlich geweckt und nach einer Umstellung in der Verteidigung bekam man den Spielfluß in den eigenen Reihen besser unter Kontrolle. Immer noch weit von den eigenen Ansprüchen entfernt gelang es bis 2 Minuten vor der Halbzeit eine kleine Führung zu erspielen, bevor insgesamt 8 Freiwürfe des Gegners in Folge, davon 7 erfolgreich, Voerde erneut in Führung brachte.

In der Halbzeitpause schwor man sich auf die zweite Halbzeit ein. Mit einem guten Start in Viertel 3 und aggressiver Verteidigung sollte direkt ein Zeichen gesetzt werden - es gelang mit Abstrichen. Gevelsberg fand nun immer besser Zugang zu der Partie. Die erfahrenen Spieler um Sebastian Jaretzke, Steffen Drucks und Jonas Pohl übernahmen jetzt mehr und mehr die Verantwortung, gewannen viele Rebounds und konnten einige Turnover bei Voerde provozieren. Immer noch haderte man mit einer schwachen Trefferquote im Angriff, jedoch setzte man jetzt entschlossener nach und gelangte so zu zweiten Wurfchancen. Gevelsberg gewann das Viertel und stellte eine 5 Punkte Führung zu Beginn des letzten Spielabschnittes her.

Augenscheinlich hatten sich die Hausherren Ihre Energie für eine Schlussoffensive aufbewahrt. Endlich wurde konsequent im Angriff agiert und Ballgewinne wurden schnell und effizient verarbeitet. Hinten lies man nur noch 4 Feldkörbe zu und erzielte selbst, gegen wechselnde Verteidigungen, kontinuierlich weiter Korb um Korb. Jonas Pohl wurde nun häufig in Szene gesetzt und war nun nicht mehr zu stoppen. Am Ende gewinnen die Sportfreunde in einer durchaus engagierten Begegnung gefühlt etwas zu hoch gegen in der ersten Halbzeit dominante Ennepetaler. Festzuhalten bleibt, dass die Moral und das Teamgefüge, insbesondere in der 2. Saisonhälfte stimmt um auch solche Spiele am Ende für sich zu entscheiden.

 

Pohl J, 30

Panke C, 6

Pfleging S

Schreyer Y, 3 / 1

Jaretzke S, 21 / 5

Balsies J

Kirchner J

Schön G, 4

Käufer J, 3

Drucks S, 15

Scholten M

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