Statt erhofftem Erfolg doch weitere Niederlage für die zweite Damen der SEG

[SE Gevelsberg 2 – Herner TC 4 35-52 (13-28)] Nach vierwöchiger Herbstpause trafen die Sportfreundinnen auf den Tabellennachbarn aus Herne.

Hatte man zuvor gegen Top-Teams der Niederlage drei Spiele teilweise knapp verloren war die Hoffnung groß, gegen die Gegner aus Herne einen Sieg einzufahren. Die Gäste traten nur mit sechs Spielerinnen an, denen man aber von Beginn die große Erfahrung anmerkte. Dennoch war die Vorgabe für das Spiel klar: Die Geschwindigkeitsvorteile ausnutzen und so die erfahrenen aber auch langsameren Gäste in Bedrängnis bringen.

Dies sollte bereits in der Defensive mit einer aggressiven Manndeckung beginnen. Aber leider zeigte die Verteidigung zu große Schwächen im eins gegen eins, so dass die Hernerinnen immer wieder zu erfolgreichen Abschlüssen am Brett kamen. In der eigenen Offensive lief bei den Sportfreundinnen nichts zusammen. Gegen die gegnerische Zonenverteidigung wurde der Ball nicht schnell genug bewegt, so dass die Gäste keine Mühe in der Verteidigung hatten. Folgerichtig ging das erste Viertel mit 18-4 an die Hernerinnen.

Zum zweiten Viertel wurde auf Zonenverteidigung umgestellt. Die Wirkung zeigte sich direkt. Die Gäste fanden keine Mittel und aus Rebounds oder Steals konnte das Spiel immer wieder schnell gemacht werden. Ein 6-0 Lauf in den ersten vier Minuten brachte die Sportfreundinnen wieder ins Spiel. Leider verließ die Effizienz in der Offensive die Gevelsbergerinnen danach wieder. Selbst noch so freie Würfe fielen nicht, Freiwürfe gingen daneben und so wuchs der Rückstand zur Halbzeit wieder auf 15 Punkte an.

Im Dritten und vierten Viertel blieb es dann ein ausgeglichenes Spiel. Immer mal wieder wurden die einzigen gefährlichen Spielerinnen der Gegner nicht schnell genug am Wurf gehindert, so dass es nicht gelang, mal einen Lauf zu starten. Erst in den letzten Minuten des Schlussviertels brachte ein 10-4 Lauf die Sportfreundinnen wieder etwas heran.

Hätte das Spiel erst im zweiten Viertel begonnen wäre es 34-31 für die Gäste aus Herne ausgegangen, was zeigt, dass sich beide Teams eigentlich auf dem gleichen Niveau befinden.

„Erfolgreich waren wir heute immer, wenn wir das Spiel aus der Defensive heraus schnell machen konnten. Vielleicht hätte eine frühere Umstellung auf Zonenverteidigung geholfen, aber eigentlich können die Mädels auch eine starke Manndeckung spielen“ äußerte sich Trainer Christian Gröger nach dem Spiel durchaus selbstkritisch.

Am kommenden Sonntag geht es zum sieglosen Schlusslicht Ruhrptt Baskets Herne, wo endlich der erste Sieg auf dem Feld gelingen soll.

Es spielten:

#22 Betzing 20/2-2, #24 Beljasova 4, #8 F. Weis 4, #9 Gallinnis 2, #4 Immink 2, #27 Michelsen 2/0-2, #11 Bunse 1/1-2,  #7 Truß 0/0-4, #13 Knittel

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