Gute erste Halbzeit legt Grundstein für den Sieg

SE Gevelsberg – SV Fortuna Hagen 89:75 (55:33)

Nachdem das Hinspiel gegen Fortuna Hagen sechs Tage zuvor nur mit 7 Spielern bestritten wurde, konnten die Sportfreunde im Heimspiel am Sonntag auf eine voll besetzte Bank zurückgreifen. Dagegen konnten die Gäste dieses mal nur mit kleinem Kader antreten.

Das Spiel entwickelte sich von Beginn an anders als das Hinspiel, da die Sportfreunde direkt die Kontrolle übernahmen. Nach vier Minuten stand es bereits 13:3. Durch wache Defense und gute Ballbewegung in der Offensive wurde der Vorsprung bis Viertelende auf 31:18 ausgebaut. Eine deutlich bessere Wurfquote trug entscheidend dazu bei.

Auch im zweiten Viertel ließen die Gevelsberger nicht nach. Sechs schnelle Punkte ließen den Vorsprung auf 20 Punkte anwachsen. (38:18, 13. Minute). Doch leider konnte in der Folge die Intensität nicht auf dem gleichen Niveau gehalten werden. Zwar konnten die Gäste aus Hagen den Vorsprung nicht bedeutend verkürzen, dennoch verpassten es die Sportfreunde in dieser Phase das Spiel endgültig zu entscheiden. Mit einer 55:33 war der Vorsprung zwar komfortabel, doch waren die Gäste noch weit davon entfernt das Spiel aufzugeben.

Im dritten Viertel zeigten sie das auch und die Sportfreunde schienen vom Einsatz der Hagener überrascht. Bereits nach 3 Minuten war die Teamfoulgrenze durch einige unnötige Fouls erreicht und der Vorsprung auf 57:42 geschmolzen. Die gute Wurfquote aus der ersten Halbzeit ließ nun auch nach, während bei den Gästen auch schwierige Würfe fielen. Durch gute offensive Reboundarbeit unter anderem von Jonas Pohl gelang es aber den Vorsprung zu halten.

Mit einem beruhigenden 72:55 ging es dann in die letzten 10 Minuten. Auch hier starteten die Gäste wacher und effizienter und konnten Stück für Stück den Rückstand verkürzen. Leider gelang es bei den Sportfreunden nicht, auch nicht durch verschiedene Aufstellungen, die nötige Spannung ins Spiel zurück zu bringen. Zu wenig wurde der Ball ans Brett gebracht und auch bei den Offensivrebounds waren die Gäste jetzt besser.

Als der Vorsprung bei noch 2 Minuten auf der Uhr auf 10 Punkte geschmolzen war musste eine letzte Auszeit die nötige Ruhe bringen, was auch gelang. Ohne weitere Punkte der Gegner zuzulassen brachten die Sportfreunde den Vorsprung am Ende ungefährdet ins Ziel.

Alle 12 Spieler konnten eingesetzt werden und sich zum größten Teil auch mit Punkten belohnen – auch gerade die jungen Spieler aus der ehemaligen zweiten Mannschaft.

Es spielten:

Pohl 26, Plüm 18/1, Käufer 15/5, Michelsen 7/1, Vens 6, Hillaert 5, Candan 3/1, Kirsch 3/1, Hethey 2, Nisisc 2, Werth 2, Gröger

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