Zwanzig gute Minuten können Niederlage nicht verhindern

[TuS Drolshagen – SE Gevelsberg 2 53-44 (31-22)] Zum ersten Auswärtsspiel der Saison ging es für die zweite Damen der Sportfreunde nach Drolshagen. Die weite Auswärtsfahrt sollte sich am Ende nicht lohnen, da das Spiel mit 53-44 verloren ging.

Nachdem das erste Saisonspiel der Gevelsbergerinnen auf Grund einer kurzfristigen Absage der Gegnerinnen ausgefallen war, war das Spiel in Drolshagen der erste Test unter Wettkampfbedingungen des teilweise neu zusammengestellten Teams. Insgesamt 3 neue Spielerinnen aus Wuppertal schlossen sich während der Saisonvorbereitung den Sportfreundinnen an. Daher war es für Trainer Christian Gröger auch interessant zu sehen, wie das Zusammenspiel funktionieren würde.

Der Auftakt war vielversprechend. Gegen die Gevelsberger Mann – Mann Verteidigung fanden die Gastgeber zwar zu viele freie Würfe und führten früh mit 12-4, aber die Sportfreundinnen kämpften sich mit besserer Defense und gutem Zug zum Korb bis Viertelende auf 14-11 heran.

Auch die ersten Minuten des zweiten Abschnitts verliefen ausgeglichen, doch leider setzten dann wieder die altbekannten Probleme ein. Die Konzentration ließ nach, in der Offensive kam es zu einfachen Ballverlusten und in der Mann-Mann Verteidigung konnten die Gegnerinnen zu einfach zum Korb ziehen. Die Folge war ein 13-3 Lauf der Gastgeberinnen und die 29-18 Führung (16.Minute). Zwar fing sich das Team dann wieder, doch leider blieben einige gute Chancen ungenutzt, so dass es zur Halbzeit 31-22 für das Team aus Drolshagen hieß.

Im Dritten Viertel zeigte sich dann leider das gleiche Bild. Zwei ausgeglichene Minuten zum Auftakt und dann eine unerklärliche Schwächephase der Sportfreundinnen. Auch die Umstellung auf Zonenverteidigung brachte nicht den gewünschten Erfolg, so dass der Rückstand immer größer wurde. Vor dem Schlussabschnitt stand es 47-28.

Das es auch anders geht, zeigten die Gäste im Schlussabschnitt. Zwar auch begünstigt durch die Auswechslung der besten Spielerin der Gegner, aber vor allem durch mehr Konzentration und Mut konnte das Ergebnis am Ende doch knapp gestaltet werden. Immer wieder wurden Bälle im Ballvortrag der Gastgeberinnen gewonnen und die Ballgewinnen zu einfachen Punkten genutzt. 16 Punkte in Folge brachten das Team fast noch in Schlagdistanz, am Ende reichte die Zeit aber nicht, um das Spiel noch zu drehen.

Auf jeden Fall lässt sich auf die Leistung aufbauen, wenn die Schwächephasen abgestellt werden.

Es spielten:
#4 Immink, #5 Schreyer 3/1, #8 F. Weis 8, #10 S. Weis 5/1-2, #11 Bunse 2/0-2, #13 Knittel, #22 Betzing 18/0-2, #24 Beljasova 8/2-2, #27 Michelsen

Freiwürfe: 3-8 (37,5%)
 

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